Die spätkaiserliche Zeit
Nach dem Ende der Severische Dynastie, die von 193-235 n.Chr. dauerte, folgte die große Krise des 3. Jahrhunderts. Dieses Jahrhundert war geprägt von zahlreichen Usurpationen und Bürgerkriegen. Die Soldatenkaiser sahen sich dem Ansturm der Germanen an Rhein und Donau ausgesetzt, während das Reich im Osten, besonders die Provinzen Syrien und Kleinasien, gegen Ardaschir aus der Dynastie der Sassaniden des Neupersischen Reiches zu verteidigen war. Dem ständig wachsenden Druck auf alle Grenzen des römischen Reiches war die römische Abwehr nicht gewachsen. Dies endete Mitte des 3. Jahrhunderts in einer tiefen Krise, in der das Reich kurz vor dem Untergang stand.[7] Dieser erreichte Tiefpunkt fällt unter die Herrschaft von Kaiser Gallienus (253-268 n.Chr).[8]
Auf die Grenzen des ganzen römischen Reiches wurden Angriffe ausgeübt, Plünderungszüge wurden veranstaltet, und es ist allein der Unkoordiniertheit der Gegner zu verdanken, dass das römische Reich nicht zerstört wurde. „Schlimmer jedoch als die territorialen Verluste waren die Verwüstungen, der Raubbau an den Ressourcen und der Zusammenbruch des Währungssystems.“[9] Dies betraf jedoch nicht alle Teile des Reiches gleichermaßen. Dennoch führte die Krise des 3. Jahrhunderts zu zahlreichen Veränderungen.
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Korruption ist ein sehr spezieller Straftatbestand, der auch in der heutigen Zeit in der Gesellschaft noch weit verbreitet ist. Es gibt diverse Paragrafen, die den Tatbestand einer korrupten Handlung unter Strafe stellen, vor allem im Strafgesetzbuch. Korruption ist im Großen und Ganzen „eine moralische Verwerflichkeit“, die im deutschen Strafgesetz geregelt ist, allerdings fast ausschließlich unter Schlagwörtern wie etwa der Vorteilsnahme, Vorteilsgewährung, Bestechlichkeit, Verfall, Unrechtsvereinbarung, Steuerhinterziehung etc., die die Breite der Thematik verdeutlichen.(§331/ §322, §370, §27, §73,§332,§370). (Weiterlesen auf Wikipedia)[1]
Im spätrömischen Reich war Korruption in der Gesellschaft omnipotent, doch auch im spätrömischen Reich und vor allem in der spätantiken Phase des römischen Reiches, wurde Korruption keinesfalls in der Gesellschaft geduldet. Schon damals war Korruption ein Straftatbestand, auf den drakonische Strafen ausgesetzt waren.
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Landschaft als kulturelles Phänomen ist ein Begriff, der in der Neuzeit geprägt wurde. Ein langer, kultureller Prozess ging dem voran, der die Erkenntnis, dass Landschaft nicht ein natürlicher, sondern ein vom Menschen geformter Raum ist, erst ermöglichte. Die frühe Landschaftsmalerei hat auf diesem Weg eine entscheidende Rolle gespielt.
Die Anfänge hierfür sind in der Renaissance zu sehen. Landschaft tauchte dabei anfangs gewissermaßen als Form auf, den Hintergrund zu verzieren und arbeitete sich über die Jahrhunderte hinweg in den Vordergrund, um letztendlich als eigenständiges, gestalterisches Mittel zu fungieren. Was bedeutet nun Landschaft und was macht Landschaft zu einem kulturellen Phänomen? In verschiedenen Artikel rund um das Thema Landschaft wird in der nächsten Zeit versucht das Phänomen Landschaft zu ergründen.
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Das sich das Verhältnis von Fakten und Interpretationen als eines der Kernprobleme der Geschichtstheorie und vor allem als ausschlaggebender Punkt erweist, wenn es um die Konstruktion der Geschichte durch Sprache geht, lässt sich auch am folgenden Beispiel festmachen. Ein und dasselbe Ereignis z.B., beinhaltet mitunter unterschiedliche Fakten (Tatschen). Beispielsweise ist es eine Tatsache das Ludwig XVI 1793 starb und es ist eine Tatsache, dass er hingerichtet wurde. Die Tatsache ist unumstritten, allerdings zeigt sich in der Sprache eine Spezifizierung, die für die Geschichte von großer Bedeutung ist und die nur durch die Sprache vermittelt werden kann. Es offenbart sich, dass der Begriffsrahmen eine völlig andere Ansicht eines Ereignisses liefern kann. Diesem Beispiel folgend, ist Ludwig XVI nicht nur gestorben, sondern er wurde auch hingerichtet. Das Ereignis ist in der Wirklichkeit präsent, erhält aber durch die Sprache eine ganz andere Wirklichkeit. In der Sprache liegen mehrere Wahrheiten verborgen, die auf unterschiedliche Wirklichkeitsauffassungen hindeuten (E.H. Carr).
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Ein wichtiger Punkt, mit dem sich Historiker auseinander setzen müssen, wenn sie sich mit Geschichtstheorie beschäftigen ist, dass die Geschichte immer eine Konstruktion darstellt, die durch unsere Sprach- und Begriffswelt zustande kommt. Wir nehmen die Welt größtenteils durch Sprache wahr oder besser gesagt durch unseren „begrifflichen“ Rahmen. Wir konstruieren uns eine/unsere Wirklichkeit und damit auch die Vergangenheit als eine gewissermaßen „gewesene Wirklichkeit“. Was ist also eine Konstruktion und was macht eine Konstruktion der Geschichte zu einer Konstruktion der Geschichte durch Sprache?
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