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	<title> &#187; Filmkritik</title>
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		<title>Filmkritik: Fear &amp; Loathing In Las Vegas</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 13:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunter S. Thompson gilt nicht unbedingt als der gesellschaftskonformste Autor seiner Zeit. Vielmehr im Gegenteil ist sein Werk, aber auch seine Person, oftmals von Provokation, Polemik und einer rebellischen Attitüde der Genuss-Befürwortung belegt. Seine verworrene, trunkenhafte Psyche legt er gerne in seinen Romanen dar. So auch in Fear &#38; Loathing in Las Vegas, das von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hunter S. Thompson gilt nicht unbedingt als der gesellschaftskonformste Autor seiner Zeit. Vielmehr im Gegenteil ist sein Werk, aber auch seine Person, oftmals von Provokation, Polemik und einer rebellischen Attitüde der Genuss-Befürwortung belegt. Seine verworrene, trunkenhafte Psyche legt er gerne in seinen Romanen dar. So auch in Fear &amp; Loathing in Las Vegas, das von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000416/">Terry Gilliam</a> (12 Monkeys, Brazil) verfilmten Drogen-Epos mit überstylisierten und psychedelischen Elementen.</p>
<p>Fear &amp; Loathing In Las Vegas ist die Geschichte &#8211; oder auch die Illusion, der Traum, die psychische Welt &#8211; eines Sportjournalisten, der Hunter S. Thompsons Alter Ego entspricht. Er startet eine transzendale, wilde Reise nach Las Vegas durch die Wüste die von Drogen ausgelöster Paranoia und vielen Schweißausbrüchen begleitet wird. In der Stadt findet ein besonderes Event statt, doch die Protagonisten wollen lieber im <a href="http://de.casinotoplists.com/">Casino spielen</a> und high auf LSD sein. Letztendlich passiert daneben auch nicht viel mehr, doch umso unterhaltsamer üfr den Zuschauer.</p>
<p><span id="more-162"></span>Thompsons Metaphern in seiner Erzählung sind deutlich und klar, doch erst Gilliams bilderhafte Umsetzung macht einem nüchternen Menschen erst klar, wie die Welt für jemanden aussehen muss, der sich tagelang psychedelischer Substanzen hingibt. Wer sich gefragt hat: wie ist die Perspektive auf die surreale Welt der Drogenkonsumenten, wie sieht diese Welt aus, der kann sich Gilliams Vorstellung durchaus zu Herzen nehmen. In ihrer ganzen Absurdität bleibt die Story als auch die Umsetzung immer authentisch- so als ob man sich selbst in einem Körper befindet, der unter dem Einfluss unkontrollierbarer Mächte steht.</p>
<p>Dabei ist die Vorstellung von Gilliams LSD Trip, der in dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=T5TBS1UOThQ">großartigen Schauspieler Johnny Depp</a> zu Leben erwacht, nicht nur die einer positiven, lustigen; sie zeigt Höhen und Tiefen des Trips gleichermaßen. Sie verbirgt weder, dass es sich hier um ein hochgreifendes, fantastisches Gefühl handeln muss, welches die Sphären aller gedanklicher Dimensionen sprengt, noch dass diese Halluzigene zerstörerisch und brutal wirken und ihre Konsumten ohne Rücksicht behandeln.</p>
<p>In der <a href="http://de.casinotoplists.com/roulette">Stadt von Roulette</a> und Poker und den glitzernden Boulevards der Dekadenz findet sich ein perfekter und doch übertriebener Hintergrund für diese Geschichte. Die Stadt selbst scheint an vielen Städten wie ein drogenreicher Trip in ein anderes Bewusstsein und wird als kulturelles Symbol für den Ausbruch aus dem Alltag verwendet. Insofern kommt Las Vegas als Rahmen für die Erzählung unfehlbar zum Tragen und betont nur noch die Absurdität, in derer sich Thompson hin und wieder verfängt.</p>
<p>Abschließend kann man sagen, dass Fear &amp; Loathing in Las Vegas nichts für schwache Nerven ist, aber einen wunderbar-exzentrischen Einblick in eine bunte, traurige Welt liefert.</p>
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		<title>Avatar – Die Sehnsucht nach dem Naturzustand</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Provocateur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Avatar]]></category>
		<category><![CDATA[Avatar – Aufbruch nach Pandora]]></category>
		<category><![CDATA[Das kulturelle Streben]]></category>
		<category><![CDATA[Film Avatar]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Marine Soldat Jack Sally]]></category>
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		<category><![CDATA[Na'vi]]></category>
		<category><![CDATA[Naturzustand]]></category>
		<category><![CDATA[Urzustand]]></category>
		<category><![CDATA[Volks der Omaticaya]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden finden Sie einen Artikel über den Film Avatar, der viele Menschen, vor allem durch seine opulenten Grafik- Welten, in seinen Bann gezogen hat. Wenn Ihr Orte wie http://de.partypoker.com* liebt, dann wird Euch dieser Film aus den Socken reißen oder ich zitiere: &#8220;&#8230;There is more to the film than just the way it looks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden finden Sie einen Artikel über den Film Avatar, der viele Menschen, vor allem durch seine opulenten Grafik- Welten, in seinen Bann gezogen hat. Wenn Ihr Orte wie <a title="http://de.partypoker.com/" href="http://de.partypoker.com/" target="_blank">http://de.partypoker.com</a>* liebt, dann wird Euch dieser Film aus den Socken reißen oder ich zitiere: &#8220;&#8230;There is more to the film than just the way it looks and you can discover just what below.&#8221;</p>
<p>Der<strong> Film Avatar</strong> weckt eine große Sehnsucht: Die Sehnsucht nach dem Urzustand, dem Naturzustand. Eins sein mit dem Dasein und mit der Natur. Er präsentiert eindrucksvoll zwei  menschliche Lebenswelten und „Weltanschauungen“: Das kulturelle/ökonomische Streben und das Leben im Einklang mit seiner natürlichen Umgebung.</p>
<p><!--Ads1--></p>
<p><strong>Die Geschichte des Films</strong> ist schnell erzählt: Die Menschheit findet auf einem Mond (Pandora, unbewohnbar für Sie) große Vorkommen eines für Sie wichtigen Rohstoffs. Leider stören in Ihren Augen die Eingeborenen. Durch ein spezielles Avatar Programm soll versucht werden, die Na&#8217;vi zum Umsiedeln und Einlenken zu bewegen. In diesem Programm schlüpfen Menschen als Operator in die Körper von „gezüchteten“ Na&#8217;vi Körpern und geben Ihnen Ihre Seele. So auch der im Rollstuhl sitzende Marine Soldat Jack Sally, der nach dem Tod seines Bruder die Möglichkeit bekommt, ebenfalls einen Avatar zu lenken und letztendlich Mitglied des Volks der Omaticaya wird und Sie im Kampf gegen die Himmelsmenschen anführt.</p>
<p><span id="more-99"></span></p>
<p>Im Film <strong>Avatar – Aufbruch nach Pandora</strong> wird diese quasi Divergenz des menschlichen Seins, auf einen fernen Planeten transferiert und das Leben im Naturzustand auf ein fremdes, naturverbundenes Volk.</p>
<p>In der heutigen zivilisierten und kultivierten Welt gilt das Ideal des Strebens – das Streben nach Zielen, das „Weiterkommen“, immer weiter und weiter. Der Mensch will kulturelle Spuren hinterlassen, eine Marke setzen, dass treibt Ihn an.</p>
<p><!--Ads3--></p>
<p>Die Frage die sich stellt ist, ob das generelle Streben des Menschen eine natürliche Eigenschaft ist oder ob es vielmehr ein kultureller Druck ist, der auf der heutigen Menschheit lastet, Kultur vermehren zu müssen und „Weiter“ zu kommen.</p>
<p>Es stehen sich zwei menschliche Eigenschaften gegenüber: Das kulturelle Streben nach Erkenntnis und Vermehrung von Kultur, welches in der heutigen Zeit, durch die Massenmedien noch beschleunigt wird und der Naturzustand, das Leben im Einklang mit sich und dem was einen Umgibt. Der kultivierte Mensch bezeichnete diesen Typus Mensch gemein hin als Naturvolk. Kultur meint in diesem Fall die Kultivierung des menschlichen Seins, was nicht positiv und nicht negativ gewertet werden soll.</p>
<p>Filme wie der Avatar zeigen auf ganz spezieller Art und Weise, die menschliche Sehnsucht nach diesen Zustand des Daseins und die Zugehörigkeit zu einem Übergeordneten Ganzen, welches sich Körper ungebunden alles allumfassend, all-umgebend entfaltet.</p>
<p>Avatar präsentiert ein Leben frei von Streben. Die Menschen (in diesem Fall Aliens) haben den Zustand so verinnerlicht, dass Sie nicht Streben müssen, Sie Leben/Fühlen Ihn einfach. Sie Streben nicht nach dem Erreichen dieses Zustands, Sie leben einfach in Ihm und verstehen sich als lebend in einem Kreislauf.</p>
<p><!--Ads2--></p>
<p>Zugebenen, im Film Avatar wird dieser menschliche Naturzustand sehr idealisiert und romantisiert. Der Mond Pandora bietet ein quasi  Paradies. Ein Naturvolk eingebettet in diese atemberaubende Landschaft verstärkt wahrscheinlich diese Sehnsucht noch. Der Heimatbaum als symbolische Heimat eines ganzen Volkes, der Baum der Erkenntnis sozusagen.</p>
<p>Natürlich kommen dann auch tagespolitische Themen zu Tage: Die Kriegslust der Amerikaner der vergangenen Jahre wird sehr gut verkörpert durch den leitenden Kommandanten: „Terror bekämpfen wir mit Terror“ wird zustimmend akzeptiert und zum Präventivschlag somit eingewilligt.</p>
<p>Allerdings zeigt sich auch, dass ein gewisses „ökologische Verständnis“ tiefer in das kollektive Bewusstsein der Menschen eingedrungen ist (zumindest zeigt sich das im Film). Selbst diese kriegslüsterne „Firma“ kann es sich nicht mehr erlauben, die Eingeborenen einfach zu Eliminieren, dass Wort „Umsiedeln“ ist im Vordergrund und ein Präventivschlag wird (lediglich) durch die Drohung von Terror bewilligt.</p>
<p>In mir persönlich hat der Film jedenfalls diese Sehnsucht erweckt, eine Sehnsucht nach diesen Naturzustand. Ob ich auch nur einen Tag im Naturzustand überleben würde, ist eine andere Frage. Ob der Mensch überhaupt noch dazu in der Lage ist, seinen kultivierten Zustand einzutauschen gegen einen naturverbundenen, weniger Strebenden Zustand, ist fraglich. Ich bin gespannt, ob es einen nächsten Teil geben wird und wie es weiter gehen wird!</p>
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		<title>Independence Day &#8211; B-Movie erster Klasse</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 20:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Provocateur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[2001: Odyssee im Weltraum]]></category>
		<category><![CDATA[4. Juli]]></category>
		<category><![CDATA[Alien- Invasionsfilm]]></category>
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		<category><![CDATA[Roland Emmerich]]></category>
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		<category><![CDATA[The Day The Earth Stood Still]]></category>
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		<description><![CDATA[Der amerikanische Film hat eine sehr spezielle Wirkung auf die politische Gefühlslage der Welt. Vor allem das Science Fiction Genre, und innerhalb dieses, die Alien- Invasionsfilme haben eine ganz spezielle Aussage. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanische Film hat eine sehr spezielle Wirkung auf die politische Gefühlslage der Welt. Vor allem das Science Fiction Genre, und innerhalb dieses, die Alien- Invasionsfilme haben eine ganz spezielle Aussage. Der Film Independence Day aus den 90er Jahre ist dabei als ein Paradebeispiel anzusehen. </p>
<p>Roland Emmerichs Independence Day ist als ein klassischer Science Fiktion Alien- Invasionsfilm einzuordnen mit einer starken Anlehnung an die Klassiker dieses Genres aus den 50er Jahren. Außerirdische bedrohen die Erde und die Menschheit hat nur die Chance sich auf ihre Stärken zu berufen und sich zu vereinen.  Die Handlung ist typisch nach den Vorbildern der fünfziger Jahre gestrickt und besticht nicht durch einen spektakulär ausgeklügelten Plot. So wird auch in Independence Day der Genre übliche Plot beibehalten und ohne Sensationellen Überraschungen darauf aufgebaut. </p>
<p><!--Ads1--></p>
<p>Der Film Independence Day unterteilt sich in drei chronologisch aufeinander folgenden Akten und beginnt mit dem 2. Juli, zwei Tage vor dem amerikanischen Unabhängigkeitstag. Die Einblendung des Datums ist das erste Bild des Films. In der ersten Einstellung erblickt man die sich vom Mond aus nähenden Raumschiffe, erst als Schatten, dann im Ganzen, bedrohlich untermalt mit dem Titel, „1969 – We came in peace“, was von Anfang an klar macht, dass sie nicht in friedlicher Absicht kommen. Die Bedrohlichkeit wirft ihre Schatten voraus. So kommt es, während die Menschheit noch grübelt, was nun zu tun sei und wie man vorgehen sollte, zum Präventivschlag der Außerirdischen. Ihre Raumschiffe gehen überall auf der Welt in Stellung und platzieren sich in strategisch wichtigen Positionen, über allen wichtigen Städten der Welt und benutzen dafür das Satellitennetz der Menschen für die Koordinierung ihrer Angriffe. Die erste Angriffswelle der Aliens fällt vernichtend aus und die großen Städte der Welt liegen in Schutt und Asche.   </p>
<p><!--Ads2--></p>
<p>Diese Ausgangsposition stellt den Beginn des zweiten Akts dar, den 3. Juli. Ein Plan geschmiedet wird geschmiedet, wie man gegen die Aliens vorgehen kann. Die Aussichten auf Erfolg sind gering, doch durchaus möglich. Der erhoffte Erfolg wird durch ein Computervirus erwartet, der mit dem Raumschiff der Aliens, was auf der Erde verweilt, eingeschleust werden soll. </p>
<p>Dies nun ist der Start in den dritten Akt des Films, den 4. Juli. Der Plan ist gemacht, der kollektive Gegenangriff der gesamten Menschheit um ihr überleben ist koordiniert, natürlich von den Amerikanern und nun folgt wohl die patriotischste Rede der gesamten Filmgeschichte, in der der Präsident der Vereinigten Staaten, die Menschheit auf ihren bevorstehenden Kampf vorbereitet. Es kommt zur Entscheidungsschlacht in der Luft und es findet sich auch ein Weg die Aliens zu vernichten. Der Film endet mit einem riesigen Feuerwerk über der Salzwüste von Nevada, verursacht von den Trümmern des Zerstörten Mutterschiffs der Aliens. </p>
<p>„Militant und patriotisch gesinnt werden wir die Fiesen E.T.’s zerschmettern, erzählt uns Emmerich […] [und] um die Political Correctness zu retten, gibt es dann wenigstens einen schwarzen und einen jüdischen Helden.“ </p>
<p>Der Film selbst lässt wenig Fragen offen und hat eine klare Handlung. Dieser Film bewegt sich geradlinig auf einen Höhepunkt zu, überschreitet ihn und kulminiert in eine hoffnungslose Situation, um dann mit aller Gewalt und schnellen Schrittes sein Glückliches Ende zu finden.  </p>
<p>Independence Day ist als Remake auf die Klassiker dieses Genres der 50er Jahre anzusehen und bedient sich auch sehr bewusst Methoden Klassischer Filme. Zum einen bedient er sich spezieller Beispiele aus den fünfziger Jahren. So geschehen nach der Invasion, was kommentiert wird mit der Aussage „like it’s the 1950s (ID 0:08:49) und zum zweiten zeigt Regisseur Roland Emmerich wie einige Jugendliche „The Day The Earth Stood Still (1951)“ im Fernsehen anschauen (Koch 2002: 15).  </p>
<p>Weiterhin bemächtigt er sich auch gestalterische Mittel für den Aufbau, vor allem auch von Stanley Kubricks <a href="http://www.2001odysseeimweltraum.de/">2001: Odyssee im Weltraum</a>, aus dem die Aufteilung in Akten mit der jeweiligen Untermalung der Musik entnommen wurde. Aber auch Elemente aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_der_Sterne">„Krieg der Sterne“</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_der_Welten">„Krieg der Welten“</a> treten deutlich auf. </p>
<p>Die Form gibt sich im Gegensatz zum Inhalt sehr modern. Die Special Effekts und die große Geschwindigkeit der Bilder lassen den Zuschauer kaum zu Ruhe kommen. Independence Day schafft mit seinen faszinierenden Computerbildern eine Spannung, die einem ordentlichen Actionfilm gerecht wird und so gelingt es dem Film das lustvolle archaische Bedürfnis nach Jagen und Schießen zu befriedigen. </p>
<p>Die Frage die sich vordergründig stellt ist die Existenz des <a href="http://egora.uni-muenster.de/soz/personen/bindata/Papcke_Feindschaft_Carl_Schmitt.pdf">&#8220;Freund- Feind Schemas&#8221;</a> in diesem Film. Jenes Konstrukt, welches so bezeichnend ist für die amerikanische Kultur.</p>
<p>Müssten zu Zeiten des relativen Friedens, wo es kein prägnantes Feindbild mehr gab, einfach die Aliens als dämonischstes aller Feindbilder herhalten? Brauchen &#8220;die Amerikaner&#8221; für eine ordentliche Außenpolitik ein Feindbild? Kann dieses Filmgenre nicht ohne dieses politische und Film- gestalterische Mittel auskommen? Kann die amerikanische Politik nicht ohne Feindbild handeln? </p>
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